Marke
Furbulous Box: das selbstverpackende Katzenklo im Überblick
Furbulous verkauft ein Automatik-Klo, die Furbulous Box: eine geschlossene Trommel, die nach dem Sieben den Abfall im Gerät in einen Beutel einpackt, verschließt und einen neuen Beutel nachzieht. Laut Hersteller ist sie für Katzen schwerer als 3 lbs (Pfund) und älter als 6 Monate gedacht und nutzt jede klumpende Streu – das Verpacken klappt aber nur mit der eigenen Beutelbox.
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Die Antwort vorab
Die Furbulous Box ist eine Trommel mit 60 l Innenraum, sieben Sensoren, App und Beutel-Verschweißung im Abfallfach. Furbulous nennt Katzen schwerer als 3 lbs ab 6 Monaten und keine Obergrenze; leichtere Kitten nur im manuellen Modus. Stärke ist die verschlossene Abfallentnahme, Schwäche das Spezial-Verbrauchsmaterial: Ohne Furbulous-Beutelbox gibt es kein automatisches Verpacken.
Wer steckt dahinter?
Furbulous ist eine Heimtier-Marke, die neben dem Katzenklo einen Trinkbrunnen, Kratz- und Pflegeartikel verkauft. Die Furbulous Box ist das einzige Automatik-Klo der Marke. Laut FAQ gibt es 30 Tage Rückgabe und 1 Jahr Garantie, für EU-Länder 2 Jahre. Die Daten der App liegen laut Hersteller für EU-Nutzer auf einem Server in Frankfurt. Über Amazon.de ist das Gerät erhältlich:
Furbulous Box
Trommel, die den Abfall im Abfallfach in einen Beutel einpackt und verschließt und danach einen neuen Beutel nachzieht.
Warum hier: Das einzige Gerät in unserem Vergleich, das den Abfall laut Hersteller selbst in Beutel einschweißt – dafür mit eigenem Verbrauchsmaterial.
Kennwerte – Sicherheit zuerst
- Bauform
- geschlossene Trommel, Beutel-Verschweißung
- Katzengewicht
- schwerer als 3 lbs, älter als 6 Monate; keine Obergrenze (Furbulous-FAQ und Produktseite)
- Sicherheit
- 7 Sensoren, Einklemmschutz (Furbulous)
- Innenraum
- 60 l, Eingang 8,27 × 9,25 Zoll (Furbulous)
- Abfallfach
- über 6 l (Furbulous)
- Streu
- klumpende Streu, ca. 5 l bis zur MAX-Linie (Furbulous-FAQ)
Passt für
Halter ausgewachsener Katzen, die den Abfall verschlossen entnehmen wollen und das Spezial-Verbrauchsmaterial in Kauf nehmen.
- Abfall wird laut Furbulous im Gerät eingepackt und verschlossen
- Sieben Sensoren und Einklemmschutz laut Furbulous
- Manueller Modus für Kitten unter der Herstellergrenze (Furbulous-FAQ)
Bedenke vorher
- Verpacken nur mit der Furbulous-Beutelbox möglich (Furbulous-FAQ)
- Geschlossene Trommel mit beweglicher Eingangstür – die TVT rät bei Katzentoiletten von Deckeln ab
- Lautstärke laut Hersteller bis 60 dB, Messart unbekannt
So funktioniert die Box
Nach dem Toilettengang dreht sich die Trommel und siebt die Streu. nextpit beschreibt in seinem Prüfbericht, dass die Trommel dabei um etwa 180 Grad nach hinten kippt und ein grobes Sieb die Klumpen abfängt, die dann seitlich in den Folienschlauch im Abfallfach fallen. Der eigentliche Unterschied zu anderen Automaten kommt danach: Auf Knopfdruck am Gerät oder in der App trennt die Box den gefüllten Beutel ab, verschließt ihn und legt ihn in die Schublade. Beim Herausnehmen zieht sie einen neuen Beutel nach.
Laut Furbulous-FAQ ist die Beutelbox kein Stapel einzelner Beutel, sondern ein langer Folienschlauch. Eine Box reicht bei einer Katze für bis zu 17 Verpackungen und 90 Tage. Bei zwei Katzen empfiehlt der Hersteller, mindestens alle 7 Tage zu verpacken. Wie stark das Verbrauchsmaterial ins Gewicht fällt, ordnen wir unter Was kostet ein selbstreinigendes Katzenklo im Unterhalt? ein; nextpit nennt die Beutel und Duftsteine ausdrücklich als Kostenpunkt.
Sicherheit zuerst: Gewichtsgrenze, Sensoren, Tür
Gewicht und Alter. Furbulous nennt in der FAQ Katzen schwerer als 3 lbs (Pfund) und älter als 6 Monate. Darunter rät der Hersteller von der automatischen Reinigung ab, weil die Sensoren leichte Tiere womöglich nicht erkennen, und beschreibt einen manuellen Modus: Automatik in der App aus, Reinigung erst starten, wenn die Katze das Gerät verlassen hat. Eine Obergrenze nennt Furbulous nicht – entscheidend ist, ob die Katze durch den Eingang passt, laut Produktseite 8,27 × 9,25 Zoll. Warum Grenzen immer je Modell gelten, steht unter Ab wann dürfen Kitten ins Automatik-Klo?
Sensoren. Die Produktseite nennt sieben Sensoren, die Bewegung und Gewicht erfassen, und eine Bauweise gegen Einklemmen; das Gerät soll pausieren, wenn sich eine Katze nähert, hineingeht oder auf das Gerät springt. nextpit beschreibt einen Annäherungssensor unter der Trommel, einen Infrarotsensor in der Trommel und eine Waage im Gehäuse. Das sind Herstellerangaben und Beschreibungen einer Redaktion: Sensoren verringern Risiken, schließen sie nicht aus. Wie die Sensortypen arbeiten, erklärt Sicherheitssensoren erklärt.
Tür. Die Box hat eine bewegliche Eingangstür. nextpit hat Öffnen und Einklemmschutz der Tür geprüft – allerdings ohne Katze, mit feuchtem Toilettenpapier als Kot-Ersatz. Eine Tür ist ein zusätzliches bewegtes Teil; beobachte die ersten Läufe deshalb selbst.
Tierschutz. Die Furbulous Box ist geschlossen. Die TVT hält Toiletten mit Deckel für ungeeignet und nennt automatische Toiletten im Merkblatt Nr. 200 „je nach Art und Anwendung“ problematisch, weil die Reinigung für Katzen nicht vorhersehbar ist und das Geräusch häufig Angstverhalten auslöst. Lass eine normale, offene Toilette mindestens während der Eingewöhnung stehen. Furbulous empfiehlt in der FAQ eine Box für zwei bis drei Katzen; das TVT-Merkblatt Nr. 189 nennt dagegen die Faustformel „Katzen + 1“ – ein Automat zählt dabei als eine Toilette.
Alltag: Streu, Reinigung, App
- Streu: jede klumpende Streu laut Furbulous, empfohlen Tofu- und Tonstreu; etwa 5 Liter bis zur MAX-Linie. Mehr unter Welche Streu für ein selbstreinigendes Katzenklo?
- Reinigung: Furbulous empfiehlt, die Trommel innen alle 2 Wochen auszuwischen und das ganze Gerät einmal im Monat zu reinigen. Trommel, Sieb und Liegefläche lassen sich laut Hersteller abnehmen und unter fließendem Wasser spülen; der Sockel mit der Elektronik darf nicht ins Wasser.
- Duft: Ein Deo-Block sitzt im Gerät. Die TVT schreibt im Merkblatt Nr. 200, dass Katzen unparfümierte Streu bevorzugen und Duftzusätze oft zu seltenerem Streuwechsel führen – Verpacken ersetzt das regelmäßige Leeren nicht.
- App: Toilettengänge, Dauer und Gewicht je Katze; die Unterscheidung mehrerer Katzen läuft laut FAQ über das Gewicht und klappt bei ähnlich schweren Tieren womöglich nicht. nextpit nennt 2,4-GHz-WLAN als Voraussetzung. App-Daten sind eine Beobachtungshilfe, keine Diagnose; sieh dir Abfallfach und App trotzdem täglich an.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Abfall wird im Gerät verpackt und verschlossen entnommen
- Manueller Modus für Kitten unter der Herstellergrenze
- Keine Obergrenze beim Gewicht laut Hersteller
- Trommel, Sieb und Liegefläche abwaschbar
Das spricht dagegen
- Verpacken nur mit Furbulous-Beutelbox
- Geschlossene Trommel mit beweglicher Tür
- Lautstärke laut Hersteller bis 60 dB, Messart unbekannt
- Herstellerangaben teils nur in US-Maßen (lbs, Zoll)
Für wen – und Alternativen
Die Furbulous Box passt, wenn dich vor allem das Hantieren mit offenem Abfall stört und deine Katze eine Haube kennt. Meidet sie geschlossene Toiletten, schau dir offene selbstreinigende Katzenklos an. Wie nextpit und andere Redaktionen Geräte geprüft haben und wie belastbar das ist, steht unter Tests und Erfahrungen. Unsere Hauptempfehlungen nach Bauform findest du auf der Startseite.
Was Katzenhalter oft fragen
Ab welchem Gewicht darf eine Katze in die Furbulous Box?
Furbulous nennt in der FAQ Katzen, die schwerer als 3 lbs (Pfund) und älter als 6 Monate sind. Leichtere oder jüngere Tiere soll die automatische Reinigung nicht auslösen, weil die Sensoren sie womöglich nicht erkennen. Für sie schaltest du die Automatik in der App aus und startest die Reinigung von Hand, wenn die Katze das Gerät verlassen hat.
Braucht die Furbulous Box spezielle Beutel?
Für das automatische Verpacken ja. Laut Furbulous-FAQ funktioniert das Einpacken und Verschließen nur mit der Furbulous-Beutelbox, einem langen Folienschlauch, den das Gerät bei jedem Verpacken in einzelne Beutel trennt. Eine Box reicht laut Hersteller bei einer Katze für bis zu 17 Mal Verpacken und 90 Tage. Für den Notfall beschreibt Furbulous einen normalen Müllbeutel.
Welche Streu passt in die Furbulous Box?
Laut Furbulous jede klumpende Streu, empfohlen werden hochwertige Tofu- und Tonstreu. Schlecht klumpende Streu kann laut FAQ dazu führen, dass Abfall nicht richtig durch das Sieb geht. In die Trommel kommen etwa 5 Liter bis zur MAX-Linie. Was allgemein für Automaten gilt, steht auf unserer Streu-Seite.
Wie laut ist die Furbulous Box?
Furbulous gibt auf der Produktseite höchstens 60 dB an, die nur sekundenweise auftreten sollen. Wie gemessen wurde, steht dort nicht. Herstellerangaben zur Lautstärke sind deshalb nicht mit anderen Geräten vergleichbar.
Belege
- Furbulous: Furbulous Box – Produktseite (furbulouspet.com), abgerufen 26.10.2026
- Furbulous: FAQ zur Furbulous Box (furbulouspet.com), abgerufen 26.10.2026
- nextpit: Furbulous selbstreinigende Katzentoilette – Prüfbericht (22.10.2023), abgerufen 26.10.2026
- TVT – Merkblatt Nr. 200 „Tierschutzwidriges Zubehör für Katzen“ (Stand 04/2026, Kopie ladadi.de), abgerufen 26.10.2026
- TVT – Merkblatt Nr. 189 „Mindestanforderungen an die Haltung von Katzen“ (Stand 08/2024), abgerufen 26.10.2026
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Wer hier auswertet
Redaktion katzenkloselbstreinigend.de
Kaufberatung selbstreinigende Katzentoiletten
Wir sind die Redaktion von katzenkloselbstreinigend.de. Wir werten Herstellerangaben, Bedienungsanleitungen, das TVT-Merkblatt zum Tierschutz, Behördenquellen und veröffentlichte Tests anderer aus – Sicherheit und Herstellergrenzen zuerst, Komfort danach. Eigene Labortests machen wir nicht, und das sagen wir offen.
- Herstellergrenzen vor Komfort
- TVT- und Behördenquellen
- Keine eigenen Tests – offen gesagt
- Anbieterangaben im Impressum